Stolz auf die Jugendarbeit
So sei die Zukunft der Feuerwehr gesichert - Das 36 Jahre alte Fahrzeug muss ersetzt werden
Kreisbrandmeister Robert Grabler und Bürgermeister Josef Eglseder bestätigen der Freiwilligen Feuerwehr Klessing anlässlich der Generalversammlung eine erfolgreiche und zukunftsweisende Jugendarbeit
„Wir haben eine hoffnungsvolle Zukunft“, sagte Vorstand Günter Weber, „weil die Verantwortlichen der Klessinger Wehr mit Weitblick und Engagement die Jugend behutsam an den aktiven Dienst heranführen“. Es mache Spaß, der hoch motivierten Schar Jugendlicher bei ihren Übungen zuzuschauen, wie sie mit Sachkenntnis, Sicherheit und einer erfrischenden Fröhlichkeit die geforderten Aufgaben bewältigten.
Ein Beweis dafür sei der hervorragende vierte Platz (von 60 Mannschaften) bei den Wettkämpfen des letztjährigen Jugendzeltlagers. Auch die sehr erfolgreiche Teilnahme beim Jugendleistungsabzeichen zeuge von der guten theoretischen Grundlagen.
Etwa 50 Mitglieder waren der Einladung gefolgt, unter ihnen Ehrenkommandant Ludwig Hundsrucker, Ehrenvorstand Robert Ahollinger, die Ehrenmitglieder Franz Hamp und Fahnenmutter Johanna Voggenreiter.
Schriftführer Martin Zillinger jun. informierte über das gut besuchte Sonnwendfeuer und den Ausflug ins Kleinwalsertal. Mit der Teilnahme am Weihnachtsmarkt in Beutelsbach konnte der Verein auch im letzten Jahr einen Beitrag zur Renovierung der Kirchenorgel leisten.
Eine positive Bilanz zog Kassier Franz Senninger jun. Das Defizit des vergangenen Jahres konnte ausgeglichen werden. Die Kassenprüfer Claudia Grassl und Franz Ziegler bescheinigten eine vorbildliche Kassenführung. Es erfolgte die Entlastung.
Kommandant Alois Nagl berichtete von vier Einsätzen, wobei auch die Atemschutzträger benötigt wurden. Monatlich Übungen, zum Teil als Gemeinschaftsübungen mit benachbarten Feuerwehren, wurden abgehalten. 2. Kommandant Johannes Schilcher ist für Funk und Atemschutz verantwortlich. Vor allem die Jugendfeuerwehr beherrsche die Funkaufgaben diszipliniert und ohne Berührungsängste. Eine große Einsatzbereitschaft habe die Atemschutzgruppe. Derzeit stehen der Wehr 13 Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.
Schilcher machte deutlich, dass in naher Zukunft wichtige Weichen seitens der Gemeinde zu stellen sind. Das Löschfahrzeug LF 8 ist 36 Jahre alt und über eine Ersatzbeschaffung müsse dringend nachgedacht werden. Er erläuterte Lösungswege und bot Bürgermeister Josef Eglseder eine enge Zusammenarbeit an, um eine optimale und für die Gemeinde Beutelsbach kostengünstige Lösung zu finden.
Jugendwart Markus Klapper berichtete über Jugendarbeit und hob die gute Kooperation mit seinem Stellvertreter Hansi Singer hervor, der die Jugendlichen intensiv auf Jugendzeltlager und Prüfungen vorbereitete.
Kreisbrandmeister Robert Grabler lobte die exzellente Jugendarbeit und die Einsatzbereitschaft der Atemschutzträger. Auch er betonte die Dringlichkeit einer Ersatzbeschaffung für das alte Löschfahrzeug. Die Führung der Landkreisfeuerwehr sei hier auch für alternative Lösungsansätze offen.
Bürgermeister Josef Eglseder meinte dazu, dass es aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Gemeinde im Moment nicht absehbar sei, wann ein neues Löschfahrzeug finanziert werden könne. Der Ausbau der Kläranlage musste vorfinanziert werden und in der Grundschule stünden Sanierungsarbeiten an.
Am 6. März findet das traditionelle Ripperlessen beim Straubinger Wirt statt. Ferner hat die Wehr Einladungen zu fünf Feuerwehrfesten erhalten. Das Sonnwendfeuer findet am 25. Juni statt.