Landrat Franz Meyer: Dank an die Herlferinnen und Helfer bei der Hochwasserkatastrophe 2013
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Hochwasserhelfer,
die wohl größte Flutkatastrophe, die unsere Heimat seit Menschengedenken heimgesucht hat, war uns in Vielem eine Lehre. Sie hat uns wieder einmal gezeigt, mit welcher Macht die Natur zuschlägt - aber auch, zu was wir in der Lage sind, wenn alle zusammenstehen.
Dieses großartige Miteinander begann beim bis zur völligen Erschöpfung reichenden Einsatz unserer Frauen und Männer der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks, des Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes, der DLRG, der Bergwacht, der Bundeswehr, der Polizei und vieler anderer. Und es hat sich fortgesetzt in einer einzigartigen Welle der Hilfsbereitschaft und der Solidarität unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger mit den Betroffenen.
Bilder oder Zahlen mögen einen Eindruck von der Katastrophe geben, jedoch all dies sind nur unvollständige Momentaufnahmen von Tagen und Wochen, die den Menschen alles abverlangt haben – den Opfern und den Helfern!
Diese Tage waren aber auch die große Bewährungsprobe für den Katastrophenschutz in unserem Landkreis. Und wir können auch hier die Lehre ziehen, dass wir gut gerüstet sind. Mein Dank geht daher an alle Einsatzkräfte. Ohne deren Leistung wäre das Unvorstellbare dieser Katastrophe noch viel verheerender über unsere Menschen hereingebrochen. Und ich danke auch allen freiwilligen Fluthelfern, die dem Nachbarn, dem Freund, dem Mitmenschen zu Seite geeilt sind. Das historische Hochwasser von 2013 wird immer auch das Datum sein, an dem unser Landkreis bewiesen hat: Wir stehenzusammen!
Die beispiellose Hilfe während und nach der großen Flut ist das beeindruckendste Zeichen für den Gemeinschaftssinn unserer Menschen, das ich bisher erlebt habe. Davon tief bewegt möchte ich allen aus ganzem Herzen danken.
Das Miteinander war unsere größte Waffe gegen die Flut. Sie ist nun auch unsere stärkste Antwort für den Wiederaufbau.
